4 Versicherungen die Du als Gründer*in unbedingt brauchst!

Sich im Versicherungsdschungel immer zurecht zu finden ist gar nicht so einfach. Besonders in der Gründungsphase gibt es einiges zu beachten. Wir zeigen Dir vier Versicherungen auf, die Du als Gründer*in abschließen solltest.

 

 

1 Krankenversicherung

Das wichtigste an Deinem Unternehmen bist Du und Deine Gesundheit! Doch was ist die richtige Wahl? Private Krankenversicherung (PKV) oder doch die gesetzliche (GKV)? Die Antwort lässt sich nicht pauschalisieren. Für beide gibt es Vor- und Nachteile. Für welche Krankenversicherung Du Dich letztendlich entscheiden solltest, hängt auch stark von Deinen privaten Umständen ab.

Wichtig ist jedoch, dass Du im Falle einer längeren Krankheit gut abgesichert bist. Diese Ausfallzeit kannst Du mithilfe einer privaten Krankentagegeldversicherung abdecken.

 

Besonders für selbstständig tätige Frauen ist diese Versicherung interessant. Denn, der Verdienstausfall während des Mutterschutzes gilt in der privaten Krankentagegeldversicherung als Versicherungsfall. Hier findest Du auch nochmal alle wichtigen Infos dazu.

 

 

2 Berufsunfähigkeitsversicherung

Jede*r Vierte wird im Laufe ihres/seines Arbeitslebens berufsunfähig. Dabei muss es nicht gleich der schwere Unfall mit körperlichen Einschränkungen sein, auch eine Krebserkrankung oder aber auch ein Burn Out kann zu einer Berufsunfähigkeit führen. Die Berufsunfähigkeitsversicherung gehört auch für Nicht-Angestellte zu den wichtigsten Versicherungen, denn in der Regel sind Selbstständige nur selten in der Deutschen Rentenversicherung abgesichert.

 

Wie hilft Dir der Gesetzgeber im Fall der Fälle?

Volle Erwerbsminderungsrente erhältst Du:

Wenn Du irgendeine berufliche Tätigkeit für weniger als drei Stunden täglich nachgehen kannst.

 

Halbe Erwerbsminderungsrente erhältst Du:

Wenn Du noch irgendeine berufliche Tätigkeit zwischen drei und sechs Stunden täglich ausüben kannst.

 

Die staatliche Unterstützung reicht aber selten aus. Um laufende Kosten wie Miete und Haushaltsausgaben zu decken. Die Berufsunfähigkeitsversicherung gehört auch für Nicht-Angestellte zu den wichtigsten Versicherungen, denn in der Regel sind Selbstständige nur selten in der Deutschen Rentenversicherung abgesichert.

 

3 Altersvorsorge

Als Selbstständige*r kannst Du Dich von der gesetzlichen Rentenversicherung befreien lassen. Grundsätzlich gilt aber, wie auch schon bei der Berufsunfähigkeitsversicherung erwähnt wurde, dass die gesetzliche Rente im Alter in der Regel nicht ausreicht. Egal ob Du also noch im Angestelltenverhältnis stehst oder ein Unternehmen gegründet hast, ist es wichtig privat vorzusorgen, um im Alter dann den Lebensstandard halten zu können. Alle Infos zur Rentenversicherung findest Du hier.

 

Den ultimativen Tipp für die richtige und beste Altersvorsorge gibt es nicht, denn je nach privaten Umständen und individuellen Bedürfnissen kann das Produkt und der Tarif deutlich variieren.

 

4 Berufs- oder Betriebshaftpflicht

Fehler passieren. Egal welche Art von Gewerbe Du führst: Haftungsrisiken können existenzbedrohend für Deinen Betrieb sein. Mit einer Berufs- oder Betriebshaftpflicht schützt Du Dich vor Schadenersatzansprüchen mit finanziellen Folgen. Auch diese Versicherung lässt sich individuell gestalten.

Bei privaten Sach- und Vermögensschäden leistet eine Privathaftpflichtversicherung. Unabhängig von einer Gründung, solltest Du diese Versicherung unbedingt haben!

 

 

 

So besonders wie Dein Unternehmen, sind auch Deine eignen persönlichen Bedürfnisse und Ziele. Wir empfehlen Dir, Dich individuell und persönlich von einem Profi beraten zu lassen. Sodass Du mit einem guten Gefühl in die Unternehmensgründung starten kannst.

 

Welche Versicherungen sollte man Deiner Meinung nach als Gründer*in unbedingt abschließen?

 

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